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Weniger Geflüchtete und weniger Abschiebungen in Sachsen

Sachsen verzeichnet im ersten Quartal weniger neue Geflüchtete und weniger Abschiebungen. Welche Länder besonders betroffen sind und wie viele freiwillig ausgereist sind.

29.04.2026

In den ersten drei Monaten des Jahres sind 235 Personen aus Sachsen in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden - 93 von ihnen sind laut Landesdirektion straffällig geworden. (Symbolbild)Boris Roessler/dpa

In den ersten drei Monaten des Jahres sind 235 Personen aus Sachsen in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden - 93 von ihnen sind laut Landesdirektion straffällig geworden. (Symbolbild)Boris Roessler/dpa

© Boris Roessler/dpa

In Sachsen ist die Anzahl der Asylbewerber und der Abschiebungen im ersten Quartal des Jahres gesunken. Nach Angaben der Landesdirektion in Chemnitz sind im Freistaat bis April insgesamt 1.059 Geflüchtete registriert worden - 519 weniger als im Vorjahreszeitraum. 235 ausreisepflichtige Personen sind im gleichen Zeitraum abgeschoben worden - 25 weniger als ein Jahr zuvor. 

Die meisten Abschiebungen hatten die Länder Türkei, Georgien, Serbien, Nordmazedonien und Indien zum Ziel, heißt es weiter. In 93 Fällen waren die Betroffenen Straftäter, heißt es weiter. 

377 Personen sind freiwillig ausgereist, heißt es weiter. Darunter sind demnach sowohl selbst finanzierte Ausreisen als auch solche, die finanziell gefördert werden. Die meisten Rückkehrer haben Deutschland in Richtung Syrien, Türkei, Venezuela, Russland und Georgien verlassen.