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Weniger Geflüchtete in Berlin angekommen

In Berlin suchen nicht mehr so viele Flüchtlinge Schutz wie in der Vergangenheit. So sehen die aktuellen Zahlen aus.

17.07.2026

Die Zahl der Asylbewerber und ukrainischen Flüchtlinge ist in Berlin rückläufig. (Symbolbild)Jörg Carstensen/dpa

Die Zahl der Asylbewerber und ukrainischen Flüchtlinge ist in Berlin rückläufig. (Symbolbild)Jörg Carstensen/dpa

© Jörg Carstensen/dpa

In der ersten Jahreshälfte sind 4.633 geflüchtete Menschen in Berlin angekommen und damit deutlich weniger als vor Jahresfrist. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) nahm bis einschließlich Juni 2.195 Asylbewerber neu auf. Das waren gut 30 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025 (3.159), wie aus Daten des LAF hervorgeht. Hinzu kommen 2.438 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Das bedeutet einen Rückgang um 16,5 Prozent im Vergleich mit den ersten sechs Monaten 2025.

Damit setzt sich ein rückläufiger Trend fort, der schon seit einigen Jahren zu beobachten ist. Im Gesamtjahr 2025 hatte Berlin knapp 15.000 geflüchtete Menschen aufgenommen, 2024 waren es rund 21.000 und 2023 noch fast 32.000. 

Hauptherkunftsländer bei den Asylbewerbern sind im laufenden Jahr Vietnam, Moldau, die Türkei, Afghanistan, Russland, Georgien und Syrien. Insgesamt leben in Berlin derzeit 35.278 Menschen in Flüchtlingsunterkünften des LAF. Auch hier ist die Tendenz rückläufig. Anfang 2026 waren es noch rund 38.000 Menschen, ein Jahr zuvor 41.400.