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Weniger Asylsuchende kommen nach Sachsen-Anhalt

Deutlich weniger Asylbewerber in Sachsen-Anhalt: Die Zahl in der ersten Jahreshälfte liegt nur knapp über Tausend. Was sagt die Innenministerin dazu?

05.07.2026

Die Asylzugänge in Sachsen-Anhalt sind erneut deutlich zurückgegangen. (Archivbild) Patrick Pleul/dpa

Die Asylzugänge in Sachsen-Anhalt sind erneut deutlich zurückgegangen. (Archivbild) Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind deutlich weniger Asylsuchende nach Sachsen-Anhalt gekommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis Juni kamen 1.014 Asylbewerber, ein Jahr zuvor waren es 1.506, wie das Innenministerium mitteilte. Das bedeutet einen Rückgang um 33 Prozent. Im ersten Halbjahr 2024 waren landesweit 2.382 Asylsuchende registriert worden, 2023 waren es in der ersten Jahreshälfte 3.117. 

Migrations-Kurs beibehalten

Dass die Asylzugänge in den ersten sechs Monaten bei rund tausend oder darunter liegen, gab es - abgesehen von den Jahren 2020 (762) und 2021 (1.014) zuletzt im Jahr 2012 (677), wie es hieß. „Migration wird wieder begrenzt, geordnet und gesteuert. Diesen Kurs gilt es entschlossen fortzusetzen“, sagte Innenministerin Tamara Zieschang laut Mitteilung. Setzt sich die Entwicklung fort, erwartet das Ministerium bis Ende des Jahres rund 2.000 Asylsuchende in Sachsen-Anhalt.