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Weltkriegsbombe in Prüm soll am Sonntag entschärft werden

Vor der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in der Eifel müssen 800 Menschen ihre Häuser verlassen – auch eine Seniorenresidenz ist betroffen. Warum am Wochenende?

22.04.2026

Der Kampfmittelräumdienst ist im Einsatz. (Symbolbild)Frank Molter/dpa

Der Kampfmittelräumdienst ist im Einsatz. (Symbolbild)Frank Molter/dpa

© Frank Molter/dpa

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Dienstag in Prüm in der Eifel gefunden worden ist, soll am Sonntag (26. April) entschärft werden. Dafür müssen Bürger bis 9 Uhr morgens in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle ihre Häuser verlassen haben, wie die Polizei mitteilte. 

Betroffen sind laut Verbandsgemeindeverwaltung Prüm 230 Häuser und 800 Menschen. Auch eine Seniorenresidenz müsse geräumt werden, sagte eine Sprecherin. Im Anschluss werde der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz die Bombe entschärfen.

Sonntags keine Einschränkungen für Schule und Läden

Der 250 Kilogramm schwere Sprengkörper war bei Bauarbeiten in der Tiergartenstraße entdeckt worden. Von der amerikanischen Bombe geht nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes „keine unmittelbare Gefahr“ aus.

Man habe sich bei der Entschärfung für den Sonntag entschieden, unter anderem weil in der Nähe eine Schule liege. „Auch um Geschäfte müssen wir uns sonntags keinen Stress machen, dass die nicht angefahren werden können“, sagte ein Sprecher.