Weltkriegs-Soldaten beigesetzt - Russlands Botschafter dabei
Der Volksbund gibt toten Soldaten ein würdiges Grab. Zur Gedenkfeier für gefallene Rotarmisten kommt auch Russlands Botschafter.
Russlands Botschafter Sergej Netschajew kam nach Potsdam: Dort wurden Überreste von 80 Soldaten der Roten Armee beigesetzt. Patrick Pleul/dpa
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81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 80 gefallene Soldaten auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte in Potsdam beigesetzt. Zu der Zeremonie kam auch der russische Botschafter Sergej Netschajew.
Die Überreste der toten Soldaten der Roten Armee waren in den vergangenen Jahren in Brandenburg geborgen worden, wie der Verband mitteilte. Bei einem stillen Gedenken wurden die Särge mit roten Nelken in die Erde gelassen. Am Freitag (8. Mai) wird an das Ende des Weltkrieges 1945 und die Befreiung vom Nationalsozialismus erinnert.
„In einer Zeit, in der Krieg wieder nach Europa zurückgekehrt ist, erinnern diese Gräber daran, wie kostbar Frieden ist“, sagte der Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Brandenburg, Oliver Breithaupt, einer Mitteilung zufolge. „Unser Auftrag bleibt: allen Opfern des Krieges ein würdiges Grab zu geben - unabhängig von ihrer Herkunft. Menschlichkeit darf nie in den Schatten aktueller Konflikte geraten.“
Der Volksbund handele bei diesen Umbettungen auf Grundlage fortdauernder völkerrechtlicher Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Russischen Föderation über die Kriegsgräberfürsorge, hieß es.
Rote Nelken, stille Zeremonie, 80 gefallene Soldaten: In Potsdam erinnert eine besondere Beisetzung an das Ende des Zweiten Weltkriegs.Patrick Pleul/dpa
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