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Weg für neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz freigemacht

Eine neue Ausbildung soll mehr Menschen den Einstieg in die Pflege erleichtern. Was ändert sich für Interessierte? Welche Bedingungen gelten?

04.11.2026

Die neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz soll den Einstieg in den Pflegeberuf erleichtern. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa

Die neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz soll den Einstieg in den Pflegeberuf erleichtern. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Der sächsische Landtag hat den Weg für eine neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz freigemacht, die 2027 starten soll. „Mit dem modernen Berufsprofil ermöglichen wir einen praxisnahen, schnellen Einstieg in die Pflege, setzen ein starkes Signal für die Zukunft der Branche und sichern eine gute Versorgung unserer älter werdenden Bevölkerung“, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). 

Das Parlament verabschiedete am Mittwoch ein Gesetz, das unter anderem die für die Ausbildung zuständigen Behörden festlegt. Die Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen sollen bundesweit einheitlich geregelt sein.

Ausbildung dauert meist 18 Monate

Die Ausbildung dauert in der Regel 18 Monate. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden. Dabei kann auch eine nicht erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Pflegefachkraft berücksichtigt werden. Auszubildende müssen eine Vergütung erhalten. Die Kosten sollen für Träger und Pflegeschulen refinanziert werden. Die Abwicklung soll wie bei der Pflegefachkraftausbildung über den sächsischen Ausbildungsfonds Pflegeberufe erfolgen.

„Nicht jeder kann oder möchte eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren“, sagte Köpping. Die neue Ausbildung solle deshalb weitere Zielgruppen ansprechen und einen Anreiz schaffen, in der Pflege zu arbeiten.