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Was eine Stunde Arbeit in Sachsen kostet

Eine Arbeitsstunde kostete 2024 in Sachsen deutlich weniger als in Hamburg. Wie groß die Unterschiede ausfallen – und welche Branchen im Freistaat besonders teuer sind.

05.11.2026

Was eine Stunde Arbeit in Sachsen kostet. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Was eine Stunde Arbeit in Sachsen kostet. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

© Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Bei den Arbeitskosten bestehen in Deutschland weiterhin große regionale Unterschiede. So kostete im Jahr 2024 eine Arbeitsstunde in Sachsen mit 38,24 Euro durchschnittlich elf Euro weniger als in Hamburg (49,41 Euro), wie das Statistische Landesamt berichtete. Im Bundesdurchschnitt kostete eine Arbeitsstunde 44,32 Euro. Berücksichtigt sind darin sämtliche Kosten, die Arbeitgeber zahlen müssen, wie der Bruttolohn, Sozialbeiträge und Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung.

Besonders teuer ist die Arbeitsstunde im Freistaat bei Unternehmen aus den Bereichen Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (53,34 Euro) und Energieversorgung (51,39 Euro). Die geringsten Arbeitskosten je Stunde entstanden im Gastgewerbe (23,99 Euro) und bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (27,79 Euro).