Was Berlins Linke, Grüne und SPD im Bildungsbereich planen
Keine Gebühren von der Kita bis zur Uni: Bei der Bildung sind sich Berlins Linke, Grüne und SPD schnell einig. Ändern könnte sich etwas in Bezug auf Handys, geflüchtete Kinder und die Bundeswehr.
Die Parteispitzen informierten am späten Nachmittag über das Ergebnis der Sondierungen. Fabian Sommer/dpa
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Linke, Grüne und SPD in Berlin planen, die Gemeinschaftsschulen auszubauen und die Gebührenfreiheit im Bildungsbereich beizubehalten. „Wir erhalten die Kostenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule, damit wirklich alle Kinder hier mitgenommen werden, alle Jugendlichen mitgenommen werden und niemand zurückbleibt in unserer Stadt“, sagte Linke-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp nach den Sondierungsgesprächen.
Da seien sich die drei Parteien recht schnell einig gewesen, ergänzte der SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Steffen Krach. Auch solle das kostenlose Schülerticket und auch das kostenlose Schulmittagessen erhalten werden. Krach kündigte zudem an: „Es wird auch in Zukunft keine Handys mehr geben an den Berliner Grundschulen.“
Ziel sei mehr Bildungsgerechtigkeit, so Eralp. „Wir wollen auch, dass die geflüchteten Kinder zukünftig wieder mehr vor allem an den regulären Schulstandorten lernen und nicht mehr an den Unterbringungsstandorten.“ Geplant sei zudem eine unabhängige Beschwerdestelle im Bildungsbereich für mehr Schutz vor Diskriminierung und Mobbing und ein Ende der Kooperationsvereinbarung der Bildungsverwaltung mit der Bundeswehr.