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Warntag für Millionen Bürgerinnen und Bürger

Wie gut sind die Hessinnen und Hessen auf Katastrophen vorbereitet? Ein hessenweiter Test mit unterschiedlichen Alarmsystemen soll ihr Bewusstsein dafür schärfen.

03.03.2026

Sensibilisierung für Notfälle: Am 12. März heulen in Hessen wieder probeweise die Sirenen. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

Sensibilisierung für Notfälle: Am 12. März heulen in Hessen wieder probeweise die Sirenen. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Sirenengeheul, Handypiepsen, Hinweise auf digitalen Werbetafeln: Am 12. März ist wieder ein landesweiter Warntag in Hessen geplant. Der Probealarm wird von 10.00 Uhr an ausgelöst, um 10.30 Uhr soll die Entwarnung folgen, wie das Innenministerium in Wiesbaden mitteilte. Auch andere Warnmöglichkeiten wie etwa die Handy-App „hessenWARN“ und das vom Bund eingeführte „Cell Broadcast“ für Mobiltelefone sollen erneut getestet werden.

Vorbereitung auf Stromausfälle und Extremwetter

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte: „Die aktuelle Sicherheitslage führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, im Ernstfall schnell und zuverlässig über eine Gefahrenlage informiert zu werden.“ Der Christdemokrat ergänzte: „Angesichts möglicher Stromausfälle, Extremwettereignisse oder anderer Gefahrensituationen ist eine schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung wichtiger denn je.“

Daher werde am 12. März getestet, ob die Sicherheitssysteme „technisch einwandfrei funktionieren und alle Menschen erreichen“. Gleichzeitig ermögliche der Warntag, „sich mit dem richtigen Verhalten im Notfall vertraut zu machen und die eigene Vorsorge zu überprüfen“.