Waldbrandgefahr in Thüringen steigt wieder an
Eine neue Hitzewelle steht bevor – und die Waldbrandgefahr steigt wieder an. Was die Wetterexperten für Thüringen erwarten.
Für die Wetterstation Bad Lobenstein erwartet der DWD am Donnerstag die höchste Gefahrenstufe. (Symbolbild)Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Waldbrandgefahr in Thüringen nimmt wieder zu. Am Mittwoch wird in weiten Teilen des Bundeslandes die zweithöchste Gefahrenstufe erreicht, wie aus der Vorhersage des Waldbrandgefahrenindexes hervorgeht. Laut den Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt an diesem Tag für die Hälfte der Wetterstationen Gefahrenstufe vier von fünf. Für die andere Hälfte schätzt der DWD die Gefahr als mittelhoch ein - also Stufe drei.
Höchste Gefahrenstufe in Bad Lobenstein
Am Donnerstag soll die Gefahr laut den Wetterexperten noch einmal ansteigen. Demnach gilt nur noch für vier der 28 Wetterstationen Stufe drei - für die übrigen mit einer Ausnahme Stufe vier. Für die Station Bad Lobenstein wird sogar die höchste Stufe für Waldbrandgefahr erwartet. Bad Lobenstein liegt im Thüringer Schiefergebirge im Saale-Orla-Kreis.
Nach Angaben des DWD bleibt es an den beiden kommenden Tagen trocken. Am Mittwoch soll es bis zu 34 Grad warm werden, am Donnerstag steigen die Temperaturen laut Wetterbericht sogar auf bis zu 37 Grad an. Der DWD spricht von einer zunehmenden Wärmebelastung.
Schon ein heißer Auspuff reicht aus
Damit es zu keinen Waldbränden kommt, bittet die Landesforstanstalt des Freistaats Thüringen darum das ganzjährige Rauchverbot im Wald strikt zu
beachten, kein offenes Feuer, etwa in einem Grill, zu entzünden und keine Autos auf Grasflächen zu parken. Schon ein heißer Auspuff könne den Angaben zufolge zu einem Vegetationsbrand führen. Auch die Zufahrten
zu Forststraßen sollten demnach für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge freigehalten werden.
In diesem Jahr wurden laut dem Landesforstamt in Thüringen bereits 26 Waldbrände erfasst, die eine Waldfläche von 9,6 Hektar zerstörten. Das entspricht einer Fläche von etwa 14 Fußballfeldern.