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Waldbrandgefahr in Brandenburg erreicht teils höchste Stufe

Die Entspannung nach Regenfällen währte nur kurz: Trockenheit und Hitze belasten Brandenburgs Wälder - und bringen Gefahren.

26.06.2026

Eine Löschwasser-Entnahmestelle in einem Kiefernwald vom Landesbetrieb Forst Brandenburg. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa

Eine Löschwasser-Entnahmestelle in einem Kiefernwald vom Landesbetrieb Forst Brandenburg. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt, für drei Landkreise gilt inzwischen die höchste Gefahrenstufe 5. Wie aus Daten des Agrar- und Umweltministeriums hervorgeht, sind die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark inklusive der Städte Potsdam und Brandenburg/Havel sowie Prignitz betroffen.

Nahezu in allen weiteren Landkreisen besteht demnach mit der Stufe 4 eine hohe Gefahr. Lediglich in den beiden Landkreisen Barnim sowie Oder Spree und Frankfurt Oder/Spree ist die Gefahr mit der Waldbrandstufe 3 (mittlere Gefahr) noch relativ moderat. 

Am Donnerstag rückten die Feuerwehren in Brandenburg zu mehreren Feuern aus, unter anderem im Landkreis Elbe-Elster. In einem Wald bei Werder (Havel) waren nach Angaben der Regionalleitstelle rund 4.000 Quadratmeter betroffen. Nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel blieben alle Feuer unter einer Größe von einem halben Hektar. Laut Engel gab es in dieser Waldbrandsaison bislang rund 130 Feuer. 

Bereits in der vergangenen Woche herrschte in Brandenburg eine hohe Waldbrandgefahr. Teils starker Regen brachte zu Wochenbeginn Entspannung. Der Waldschutzbeauftragte Engel ging angesichts der Wetterprognosen jedoch davon aus, dass sich dies schnell wieder ändern werde.