Schwere Löscharbeiten bei Waldbrand in Schramberg
250 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen – doch das steile Gelände macht den Einsatz extrem riskant. Wie ein Freibad und Landwirte beim Löschen helfen.
Die Feuerwehr nutzt auch Wasser aus einem Freibad bei den Löscharbeiten.Christian Klemm/dpa
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Der zuletzt deutlich größer gewordene Brand in einem steilen Waldstück bei Schramberg (Landkreis Rottweil) lässt sich nach Angaben der Feuerwehr nur schwer löschen. „Die Einsatzkräfte können nicht näher an die Brandherde rücken, weil das Gelände es nicht zulässt“, teilte der Landkreis mit. „Die Sicherheit unserer Feuerwehrleute geht vor.“ Insgesamt sind derzeit laut Feuerwehr 250 Einsatzkräfte am Ort des Brandes.
Es gebe inzwischen in Richtung Lauterbach eine „statische Flanke“, an der sich das Feuer nicht mehr weiter bewege. Richtung Tennenbronn und Richtung Schramberg hingehen seien die Ränder dynamisch.
Löschwasser aus dem Freibad
Das Feuer hatte sich in der Nacht deutlich ausgebreitet. Nach Angaben eines Polizeisprechers brennen inzwischen rund zehn bis zwölf Hektar Waldfläche, das ist etwa so groß wie 14 Fußballfelder. Am Sonntagabend hatten zunächst noch etwa zwei Hektar in Flammen gestanden.
Zahlreiche Landwirte unterstützten die Löscharbeiten mit ihren Gülle- und Wasserfässern. „Um die Wasserversorgung in Schramberg-Stadt auch weiterhin sicherzustellen, kann nur begrenzt Wasser aus dem Trinkwassernetz gezogen werden“, teilte der Landkreis mit. Wasser komme auch aus einem Löschteich und aus dem Freibad im Stadtteil Tennenbronn.
Menschen sollen Klimaanlagen ausmachen
Die Bevölkerung soll im Bereich Schramberg-Tal, Sulgen, Tennenbronn und Lauterbach vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten und Klima- sowie Lüftungsanlagen vorerst abschalten.
Wegen der Wetterlage und starken Windes rechneten die Einsatzkräfte schon im Vorfeld mit einer schnellen Ausbreitung des Brandes.Christian Klemm/Blaulichtreport Rottweil/dpa
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