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Waldbrand bei Plauen: Großteil der Löscharbeiten geschafft

Tagelang kämpfen Einsatzkräfte gegen den Waldbrand bei Plauen. Nun ist ein Großteil der Arbeit geschafft. Ganz beendet ist der Einsatz aber noch nicht.

16.08.2026

Die Löscharbeiten im „Schwarzen Holz“ bei Plauen gehen nach dem Waldbrand weiter. (Archivbild) Mike Müller/dpa

Die Löscharbeiten im „Schwarzen Holz“ bei Plauen gehen nach dem Waldbrand weiter. (Archivbild) Mike Müller/dpa

© Mike Müller/dpa

Nach tagelangem Kampf gegen den Waldbrand im „Schwarzen Holz“ bei Plauen ist ein Großteil der Löscharbeiten geschafft. Die Lage habe sich deutlich entspannt, teilte die Stadt mit. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich nun auf verbliebene Glutnester im Boden und Unterholz. 

Bereits im Laufe des Samstagnachmittags und in der Nacht zum Sonntag hatte es im Brandgebiet kaum noch Auffälligkeiten gegeben. Einzelne Glutnester wurden noch abgelöscht, neue Brandherde wurden nicht entdeckt. Auch das Wetter spielte den Einsatzkräften zunächst in die Karten: Am Sonntagmorgen regnete es im Brandgebiet.

„Dass wir heute diesen Stand erreichen konnten, ist das Ergebnis eines extrem professionellen Einsatzes aller Beteiligten“, sagte Einsatzleiter Patrick Heinritz. Die Lage werde weiter beobachtet, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Mit Schaufeln und Löschrucksäcken gegen letzte Glutnester

Die Brandbekämpfung verlagert sich inzwischen vollständig auf den Boden. Die bislang eingesetzte Drohne wird nach Angaben der Stadt schrittweise aus dem Einsatz genommen. Mit Haken, Schaufeln und Löschrucksäcken legen die Einsatzkräfte tiefer liegende Glutnester im Unterholz frei und löschen sie gezielt ab. Auch schweres Gerät kommt weiterhin zum Einsatz.

Der Waldbrand zwischen Meßbach und Thiergarten war am Dienstagabend ausgebrochen und hatte die Einsatzkräfte tagelang beschäftigt. Rund sieben Hektar Wald waren betroffen. Wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Zudem liegt das Gebiet in einem Trinkwasserschutzgebiet, weshalb kein Löschschaum eingesetzt werden konnte.

Zeitweise waren zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und weiteren Organisationen vor Ort. Kreisregner hielten Teile des Waldbodens feucht, schweres Forstgerät schuf Zugänge und räumte Schneisen frei. Eine Drohne mit Wärmebildkamera half dabei, versteckte Glutnester aufzuspüren.

Betretungsverbot bleibt bestehen

Ganz beendet ist der Einsatz trotz der deutlichen Entspannung noch nicht. Das Betretungsverbot für das „Schwarze Holz“ gilt bis auf Weiteres. Die Stadt weist darauf hin, dass das Waldgebiet aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht betreten werden darf.