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Wal-Drama erreicht Landtag von MV

Die Grünen nehmen den gestrandeten Wal in der Ostsee zum Anlass, einen verbesserten Schutz des Meeres zu fordern. Sie rücken dabei auch die Probleme anderer Tiere in den Blick.

23.04.2026

Der gestrandete Wal in der Ostsee wird Anfang Mai den Landtag von MV in seiner nächsten Sitzung beschäftigen. (Archivbild)Jens Büttner/dpa

Der gestrandete Wal in der Ostsee wird Anfang Mai den Landtag von MV in seiner nächsten Sitzung beschäftigen. (Archivbild)Jens Büttner/dpa

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Der gestrandete Buckelwal in der Ostsee wird Thema im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Die Grünen haben für die nächste Sitzung des Landesparlaments Anfang Mai einen Antrag vorgelegt, wie eine Fraktionssprecherin sagte.

„Die Strandung eines Buckelwals vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns hat in den vergangenen Wochen große öffentliche Aufmerksamkeit ausgelöst“, heißt es darin. „Der Landtag nimmt diesen Fall zum Anlass, sowohl den Schutz der Meeresökosysteme als auch den Umgang mit Ausnahmesituationen bei Meeressäugern zu stärken.“

Weniger Düngung, mehr Schutzgebiete

Gefordert wird eine Vielzahl von Maßnahmen - von weniger Düngung der Felder, um Nährstoffeinträge in die Ostsee zu verringern, bis hin zur Ausweisung weiterer Schutzgebiete vor der Küste. Dabei nehmen die Grünen auch die Probleme von Kegelrobben und Schweinswalen in den Blick. 

So fordert die Oppositionsfraktion, die Sandbank Lieps in der Wismarer Bucht als Naturschutzgebiet auszuweisen, um dort rastende Kegelrobben wirksam zu schützen. Bisher kann jedermann dorthin. Umweltschützer beklagen, dass dies die Robben massiv störe. 

Der Schweinswal als einzige heimische Walart müsse ebenfalls besser geschützt werden. „Hauptgefährdungen sind Stellnetze und sogenannte Geisternetze, in denen die Tiere als Beifang ertrinken“, heißt es. Die Grünen schlagen vor, nachhaltige Fischereimethoden zu fördern und die Nutzung beifangsicherer Fanggeräte voranzubringen.

Helfer bedeckten den Wal zum Schutz vor der Sonne mit nassen Tüchern.Jens Büttner/dpa

Helfer bedeckten den Wal zum Schutz vor der Sonne mit nassen Tüchern.Jens Büttner/dpa

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