dpa

Wählerbestechung? Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe

Ermittlungen vor der Landtagswahl: Schüler berichten von dubiosen Angeboten, die Polizei sucht fieberhaft nach Antworten. Was ist dran an den Vorwürfen?

06.02.2026

Wählerbestechung? Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe. (Symbolbild)Uli Deck/dpa

Wählerbestechung? Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe. (Symbolbild)Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Vor der baden-württembergischen Landtagswahl ermittelt die Staatsanwaltschaft Konstanz wegen eines Anfangsverdachts der Wählerbestechung. Schüler eines Berufsschulzentrums in Radolfzell sollen berichtet haben, dass ihnen ein Parteivertreter Geld angeboten habe. Infolgedessen leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein, wie ein Sprecher mitteilte. Zunächst hatte der „Südkurier“ darüber berichtet. 

Wofür die Zahlung gewesen sein soll und ob es sich dabei speziell um eine Beeinflussung vor der anstehenden Landtagswahl handeln soll, ist Teil der Ermittlungen. Um welche Partei es sich handeln könnte, sei völlig unklar, sagte der Sprecher weiter. 

Ab sofort dürfen auch 16- und 17-Jährige den Landtag am 8. März wählen. Das Wahlalter wurde – wie schon bei Kommunalwahlen – von 18 auf 16 Jahre gesenkt. Ziel ist es, mehr junge Menschen an die Urnen zu bringen. „Vor allem wegen der bevorstehenden Landtagswahl ermittelt die Polizei gerade fieberhaft“, wurde der Sprecher der Staatsanwaltschaft von der Zeitung zitiert. Man hoffe, den Fall noch vor der Wahl aufklären zu können.