dpa

Vorwurf Kampf für den IS – Prozess ab Januar in Frankfurt

Ein 26-Jähriger soll bereits als Jugendlicher eine militärische Ausbildung durchlaufen und später für die Terrormiliz im Irak gekämpft haben. Nun beginnt das Gerichtsverfahren.

30.10.2026

Der Prozess vor dem Oberlandesgericht beginnt am 15. Januar. (Symbolbild)Andreas Arnold/dpa

Der Prozess vor dem Oberlandesgericht beginnt am 15. Januar. (Symbolbild)Andreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

Wegen des Vorwurfs, für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gekämpft zu haben, muss sich ein 26-Jähriger ab Januar vor dem Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) verantworten. Der Mann soll bereits als Jugendlicher eine militärische Ausbildung des IS durchlaufen haben und anschließend bis März 2017 auf irakischem Staatsgebiet für die Organisation im Einsatz gewesen sein, wie das OLG mitteilt.

Im Oktober 2022 reiste der irakische Staatsbürger den Angaben zufolge erstmals nach Deutschland ein, seit März 2026 sitze er in Untersuchungshaft. Identifiziert worden sei er mit Hilfe von IS-Listen, die den Ermittlungsbehörden vorlägen, teilt das OLG mit. 

Dem Mann wird die mitgliedschaftliche Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland vorgeworfen. Die Hauptverhandlung in dem Staatsschutzverfahren soll am 15. Januar beginnen.