Vorerst noch keine Nahost-Flüge von und nach Hamburg
Zehntausende deutsche Touristen sitzen wegen der militärischen Eskalation in Nahost in den Golfstaaten fest. Es gibt erste Flüge, um sie nach Hause zu bringen. Zunächst aber noch nicht nach Hamburg.
Wegen der militärischen Eskalation in Nahost bleiben in Hamburg die Flugverbindungen mit der Krisenregion zunächst ausgesetzt. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa
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Während in Frankfurt nach der militärischen Eskalation in Nahost bereits wieder eine erste Maschine aus Dubai gelandet ist, wartet man in Hamburg weiter auf die Wiederaufnahme des Flugverkehrs in die Region. Die Verbindungen von Emirates nach Dubai, Qatar Airways nach Doha und von Eurowings nach Erbil und Tel Aviv seien nach wie vor ausgesetzt, teilte eine Sprecherin des Flughafens mit.
Ob schon in Kürze mit einer Wiederaufnahme des Flugverkehrs von und nach Hamburg zu rechnen ist, konnte sie nicht sagen. „Die Lage bleibt dynamisch, die betroffenen Fluggesellschaften entscheiden daher von Tag zu Tag, so dass wir leider zu morgen keine Aussagen treffen können.“
Viele Touristen sitzen in Golfstaaten fest
Wegen der Kampfhandlungen sitzen seit dem Wochenende noch Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Golfstaaten hatten ihren Luftraum geschlossen. Am Montagabend teilte das Medienbüro von Dubai mit, dass wieder eine kleine Anzahl an Flügen möglich sei.
Eine erste Maschine der Airline Emirates aus Dubai landete am frühen Dienstagnachmittag in Frankfurt am Main. Die emiratische Fluggesellschaft Etihad Airways mit Sitz in Abu Dhabi flog laut Flugzeugtrackern unter anderem London, Paris, Amsterdam und Moskau an.