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Vogel setzt auf ein Fürther „Privileg“ im Abstiegskampf

Wie viele Punkte sind für den Klassenerhalt nötig? Fürths Trainer hält nichts von Hochrechnungen. Am Sonntag kommt die nächste „Spitzenmannschaft“ in den Ronhof.

02.04.2026

Heiko Vogel konnte mit Fürth zuletzt mehrfach gegen die Topteams punkten. (Archivbild)Daniel Karmann/dpa

Heiko Vogel konnte mit Fürth zuletzt mehrfach gegen die Topteams punkten. (Archivbild)Daniel Karmann/dpa

© Daniel Karmann/dpa

Heiko Vogel mag im Saisonendspurt keine Hochrechnungen für den Verbleib der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga aufstellen. „Wie viele Punkte am Ende reichen? Ich bin kein Hellseher, sonst würde ich Lotto spielen. Das mache ich nicht“, sagte der Trainer vor dem Heimspiel am Ostersonntag (13.30 Uhr) gegen den Tabellendritten SC Paderborn. 

„Wenn ich jetzt sage, 36 Punkte reichen, kann es gut möglich sein, dass zum Schluss 40 hätten reichen müssen. Wir hoffen einfach, dass wir die Punkte schnellstmöglich holen, die es braucht, um die Klasse zu halten“, sagte Vogel.

Wichtig für den 50-Jährigen ist aktuell vielmehr, dass seine Mannschaft mit 29 Punkten und auf Platz 14 alles in der eigenen Hand habe: „Das ist ein Privileg, Und dieses Privileg müssen wir auch nutzen. Wir müssen in kein anderes Stadion schauen. Wir müssen auf uns schauen und unsere Punkte einfahren.“ 

„Eine brutal harte Liga“

Die 2. Liga ist für Vogel „eine brutal harte Liga, weil alles möglich ist. Die Leistungsdichte ist von Platz 18 bis zu Platz eins sehr eng. Es gibt keinen Gegner, den man schlagen muss. Und es gibt auch keinen Gegner, den man nicht schlagen kann.“

Für schlagbar hält Vogel auch den SC Paderborn, den er freilich mit höchstem Respekt als „Spitzenmannschaft“ einstuft. Allerdings haben die Fürther zuletzt gerade gegen die Topteams wie Schalke (1:1), Hannover (2:1) oder Elversberg (2:0) gepunktet. Und das Kleeblatt ist im Ronhof immerhin seit 14 Pflichtspielen gegen Paderborn ungeschlagen.