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Der Karneval der Kulturen startet in Berlin - vier Tage Fest

Zehntausende Besucher feiern auf Straßen in Kreuzberg und Friedrichshain. Beim Karneval der Kulturen wird es manchmal sehr voll.

22.05.2026

Der Berliner Karneval der Kulturen startet mit einem Straßenfest.Christophe Gateau/dpa

Der Berliner Karneval der Kulturen startet mit einem Straßenfest.Christophe Gateau/dpa

© Christophe Gateau/dpa

Der traditionelle Karneval der Kulturen in Berlin hat mit dem großen Straßenfest begonnen. Tausende Besucher waren nach Einschätzung eines dpa-Reporters zum Auftakt dabei. Das Straßenfest in Kreuzberg am Blücherplatz mit vier Bühnen und zahlreichen Essens- und Getränkeständen öffnete am Nachmittag.

Am Samstag und Sonntag läuft das Straßenfest von 12.00 bis 23.00 Uhr, am Pfingstmontag ist um 18.00 Uhr Schluss. Vor allem am Samstag und Sonntagabend wird es meist sehr voll. Höhepunkt ist der Umzug am Pfingstsonntag.

Am Samstag startet der Kinderkarneval in Kreuzberg. Dazu gehören ein Kostümumzug mit mehreren tausend Kindern ab 12.30 Uhr vom Mariannenplatz über die Oranienstraße zum Görlitzer Park. Dort beginnt ab 14.00 Uhr das Kinderkarnevalsfest mit Bühnen und Spielangeboten.

Der Berliner Karneval der Kulturen startet mit einem Straßenfest.Christophe Gateau/dpa

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© Christophe Gateau/dpa

Straßenumzug in Friedrichshain

Höhepunkt der vier Tage ist der Straßenumzug am Pfingstsonntag von 13.30 Uhr bis zum Abend. Die Strecke führt wegen einer Baustelle in Kreuzberg wie im vergangenen Jahr durch Friedrichshain. Start ist an der Kreuzung Frankfurter Allee und Proskauer Straße, dann geht es über die Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee. Mehr als 60 internationale Gruppen präsentieren dabei Tanz, Musik und Kostüme aus aller Welt. 

Die Veranstalter appellierten an die erwarteten Zehntausenden Besucher, sich verantwortungsvoll zu verhalten, Toiletten zu benutzen und den abgesperrten Grünstreifen auf der Karl-Marx-Allee nicht zu betreten und zu zertrampeln.

Seine Ursprünge hat der Karneval der Kulturen in Kreuzberg und Neukölln im Jahr 1996. Als Folge von Rassismus und zahlreichen Übergriffen sollte er ein Zeichen für Diversität und friedliches Miteinander setzen.