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Vettels Traum: „Welt ein Stück besser machen“

Viermaliger Formel-1-Weltmeister und Umweltschützer - Sebastian Vettel weiß um den Widerspruch. Dennoch engagiert er sich als Team-Miteigentümer in der SailGP. Warum er die Serie als Vorbild sieht.

24.08.2026

Beim Grand Prix der SailGP in Sassnitz begrüßte Miteigentümer Sebastian Vettel Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.  Jens Büttner/dpa

Beim Grand Prix der SailGP in Sassnitz begrüßte Miteigentümer Sebastian Vettel Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Jens Büttner/dpa

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Sebastian Vettel kann verstehen, dass sein Umweltschutz-Engagement für einige Menschen nicht nachvollziehbar ist. „Mir ist bewusst, dass es für viele Leute schwierig ist, meine Stimme zu dem Thema zu hören, weil ich nicht den Hintergrund habe, den man vielleicht erwartet, wenn es darum geht, gewisse Themen anzusprechen“, sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur in Sassnitz auf Rügen. Dort war Vettel beim deutschen Grand Prix der SailGP als Miteigentümer des Teams Germany dabei.   

„Ich interessiere mich für das, was in der Welt passiert. Dinge, die nicht so gut laufen. Wenn ich sehe, dass man die hier und da vielleicht besser oder anders machen könnte, kann man schon sagen, dass es der größte Traum ist, die Welt ein Stück besser zu machen“, sagte der 39-Jährige über seine Beweggründe, sich für die Umwelt einzusetzen. 

SailGP als Vorbild für andere Sportligen 

Die SailGP ist nach Ansicht von Vettel in puncto Nachhaltigkeit ein Vorbild auch für andere Sportarten. „Die SailGP ist in der Hinsicht wahrscheinlich die progressivste globale Sportliga, die sich dem Thema auf eine neue Art und Weise stellt“, sagte Vettel. Das hat ihn auch dazu bewegt, beim Team Germany einzusteigen. „Das fühlt sich gut an. Da sind nicht nur der Sport und die Menschen dahinter interessant. Da ist auch noch ein bisschen mehr dabei.“

Impact League als Nachhaltigkeits-Wettbewerb 

In der Weltsegelliga werden nicht nur Rennen auf dem Wasser um ein Gesamtpreisgeld von rund 12,8 Millionen US-Dollar ausgetragen. Parallel treten die aktuell 13 Liga-Teams in einem zweiten Wettbewerb mit ihren sozialen, Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmaßnahmen in der Impact League gegeneinander an. 

Hier werden von besonderen Team-Engagements bis hin zu gezählten Mülltüten bei den Events Punkte vergeben und in jeder Saison ein Sieger gekürt. Das Preisgeld von 150.000 US-Dollar geht an den vom Siegerteam benannten gemeinnützigen Partner.

Seit 2023 als Miteigentümer von Team Germany bei der SailGP dabei: der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel.  Jens Büttner/dpa

Seit 2023 als Miteigentümer von Team Germany bei der SailGP dabei: der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Jens Büttner/dpa

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