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Versöhnung am letzten Heimspieltag: Aue ärgert Duisburg

Fast hätte der Absteiger FC Erzgebirge sein letztes Heimspiel dieser Saison noch gewonnen. Aufstiegsanwärter MSV kommt beim Unentschieden mit einem blauen Auge davon.

08.05.2026

 Jonah Fabisch (FC Erzgebirge Aue, l-r), Julian Günther-Schmidt (FC Erzgebirge Aue) kämpfen mir Thilo Töpken (MSV Duisburg) um den Ball.Robert Michael/dpa

Jonah Fabisch (FC Erzgebirge Aue, l-r), Julian Günther-Schmidt (FC Erzgebirge Aue) kämpfen mir Thilo Töpken (MSV Duisburg) um den Ball.Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Der FC Erzgebirge Aue hat den Aufstiegsambitionen des MSV Duisburg einen Dämpfer verpasst. Die bereits abgestiegenen Sachsen knöpften den Zebras beim 0:0 einen Zähler ab und verabschiedeten sich mit einer starken Heimleistung von 10.334 Zuschauern aus der 3. Liga.

Erwartungsgemäß suchte Aufstiegskandidat Duisburg von Beginn an sein Heil in der Offensive. Doch man traf auf einen Gegner, der sehr kreativ verteidigte. Aue verschob stark, war aggressiv und kompromisslos in den Zweikämpfen und hatte in Louis Lord einen starken Torhüter. 

Offensivspektakel nach der Pause

Dieser vereitelte zweimal sehr reaktionsschnell gegen Thilo Töpken (38./42. Minute). Im Angriff waren die Gastgeber dagegen selten präsent. Bei einem Pfostenschuss von Marcel Bär (9.) ging die Abseitsfahne nach oben, einen Schuss von Florian Guttau (21.) parierte MSV-Torhüter Maximilian Braune.

In Halbzeit zwei wurde es ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Seiten schenkten sich nichts mehr, das Geschehen wogte auf und ab, Aue beteiligte sich immer mehr am Offensivspektakel. Auch in der Abwehr waren beide Teams gleichwertig. Das Erzgebirge-Team warf sich in jeden Ball. Was durch kam, wurde eine Beute von Lord. Auf der Gegenseite war es Braune, der seinem MSV in der Schlussphase den Punkt rettete. So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.