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Verlängerter Sommerdom zählt 1,7 Millionen Besucher

Achterbahn fahren, im „Hypnotizer“ schaukeln und Schmalzkuchen essen - der Sommerdom hat 1,7 Millionen Menschen bespaßt. Die Schausteller sind zufrieden. Nur ein Karussell hatte einen Hänger.

30.08.2026

Der auf fünf Wochen verlängerte Hamburger Sommerdom hat 1,7 Millionen Besucher angelockt. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Der auf fünf Wochen verlängerte Hamburger Sommerdom hat 1,7 Millionen Besucher angelockt. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Der diesjährige Hamburger Sommerdom hat nach Angaben der Wirtschaftsbehörde 1,7 Millionen Besucher angelockt. Im vergangenen Jahr wurden 1,3 Millionen Menschen gezählt. Allerdings wurde das bis dahin vierwöchige Volksfest auf dem Heiligengeistfeld inzwischen um eine Woche verlängert. Die erstmals veranstaltete fünfte Woche sei ähnlich gut besucht gewesen wie die vier Wochen zuvor, hieß es. Die Umsätze der Schaustellerverbände lagen den Angaben zufolge um 15 bis 20 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Der Sommerdom gehört für viele Hamburgerinnen und Hamburger fest zum Sommer dazu. Gerade in den Ferien ist er ein beliebter Treffpunkt für Familien“, erklärte Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Der Präsident des Schaustellerverbandes Hamburg von 1884 e.V. sagte, das Ergebnis sei gerade angesichts von Hitzeperioden und vielen Regentagen sehr gut. 

Auf dem Fest konnten sich die Besucher an 254 Buden sowie Fahr-, Lauf- und Spielgeschäfte amüsieren. Zu den besonderen Anziehungspunkten gehörten die Schaukel „Hypnotizer“, die Achterbahn „Olympia Looping“ und die Wasserbahnen, wie es in der Mitteilung weiter hieß.

Rund drei Stunden auf Kettenkarussell festgesessen

Nicht so gut in Erinnerung behalten werden ihren Besuch 23 Fahrgäste eines Kettenkarussells, die am vergangenen Dienstagabend rund drei Stunden in großer Höhe festsaßen. Das Fahrgeschäft war wegen eines Defekts stehen geblieben, wie die Polizei mitteilte. Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um das Karussell wieder auf den Boden zu bringen und Panik unter den Fahrgästen zu vermeiden. Nach Angaben der „Bild“ befanden sich die Menschen etwa 30 Meter über dem Boden. 

Schon in gut zwei Monaten, am 6. November, wird der Winterdom auf dem Heiligengeistfeld eröffnet. Er geht bis zum 6. Dezember.