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Verdi will mit „Wellenstreiks“ Druck machen

Verdi ruft erneut zu Warnstreiks bei der Hamburger Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein auf. Wo genau Busse und U-Bahnen betroffen sein werden, wird erst kurzfristig mitgeteilt.

13.02.2026

Mit „Wellenstreiks“ will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und die Fahrgäste möglichst wenig belasten. (Archivbild)Gregor Fischer/dpa

Mit „Wellenstreiks“ will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und die Fahrgäste möglichst wenig belasten. (Archivbild)Gregor Fischer/dpa

© Gregor Fischer/dpa

Mit sogenannten „Wellenstreiks“ bei Hochbahn und VHH will die Gewerkschaft Verdi in der kommenden Woche den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen - und die Fahrgäste möglichst wenig davon spüren lassen. „Mit diesem bewusst als Wellenstreik angelegten Vorgehen werden nicht alle Beschäftigten gleichzeitig zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, sondern ausgewählte Bereiche“, teilte die Gewerkschaft mit.

„Mit dieser Streikstrategie nehmen wir Rücksicht auf die Fahrgäste und erhöhen zugleich den Druck auf die Arbeitgeber und den Hamburger Senat, in den laufenden Verhandlungen endlich Angebote vorzulegen, die substanzielle Verbesserungen enthalten“, sagte der für die Hochbahn zuständige Gewerkschaftssekretär Gabriel Arndt. 

Details zu Warnstreiks werden kurzfristig bekanntgegeben

Warnstreiks soll es demnach bei der Hochbahn am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geben, bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) am kommenden Mittwoch und dem Mittwoch darauf.

Wo genau gestreikt werden soll, werde der Hochbahn jeweils tags zuvor und den VHH „rechtzeitig“ mitgeteilt, hieß es.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen. Verdi fordert bei der Hochbahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen sowie einen 200-Euro-Mietkostenzuschuss für Auszubildende. Die nächsten Verhandlungen sollen kommenden Freitag und am Dienstag darauf stattfinden.

Für die Busfahrer der VHH fordert die Gewerkschaft unter anderem die Einführung einer 35-Stunden-Woche und Urlaubsgeld in Höhe eines halben Monatslohns. Hier soll am 26. Februar weiterverhandelt werden.