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Verdi weitet Warnstreiks bei Straßenmeistereien aus

Verdi ruft Beschäftigte in mehreren Straßenmeistereien zum Warnstreik auf. Autofahrer müssen sich auf Einschränkungen beim Winterdienst und geschlossene Tunnel einstellen.

30.01.2026

Räumfahrzeuge der Straßenmeistereien könnten während der Warnstreiks still stehen und damit Verkehrsteilnehmern Probleme bereiten. (Symbolbild)Lars Penning/dpa

Räumfahrzeuge der Straßenmeistereien könnten während der Warnstreiks still stehen und damit Verkehrsteilnehmern Probleme bereiten. (Symbolbild)Lars Penning/dpa

© Lars Penning/dpa

In der laufenden Tarifrunde der Länder weitet die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks bei den Straßenmeistereien in Süd-Ost-Niedersachsen aus. Von Montag (2. Februar) bis einschließlich Mittwoch (4. Februar) seien Beschäftigte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zum Ausstand aufgerufen, teilte Verdi mit.

Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft die Straßenmeistereien in den Geschäftsbereichen Wolfenbüttel, Goslar und Gandersheim. Während der Streiktage müsse mit Einschränkungen beim Winterdienst gerechnet werden, zudem sollen mehrere Tunnel geschlossen bleiben.

Mit den Aktionen wolle ver.di den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde erhöhen und „die Arbeitgeberseite zur Vorlage eines verbindlichen und angemessenen Angebotes“ bewegen, hieß es weiter.