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Polizei hat keinen konkreten Verdächtigen nach Schüssen

Ein Mann soll mehrfach mit scharfer Munition auf ein Mehrparteienhaus geschossen haben. Die Polizei vermutet eine bestimmte Tatart – doch viele Fragen bleiben offen.

15.07.2026

Der Verdächtige ist auf der Flucht.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Verdächtige ist auf der Flucht.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach den Schüssen auf ein Wohnhaus in Würzburg ermittelt die Polizei wegen versuchter Tötung. „Einen konkreten Verdächtigen haben wir noch nicht“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein bisher unbekannter Mann soll am Dienstagabend mehrere Schüsse auf das Mehrparteienhaus abgegeben haben. Verletzt wurde niemand, der Täter flüchtete.

In dem Haus leben nach dpa-Informationen überwiegend Frauen. In der Wohnung, die offensichtlich besonders das Ziel des Täters war, hielten sich zur Tatzeit auch Menschen auf. Verletzt wurde niemand. 

Die Hintergründe der Attacke mit einer Handfeuerwaffe sind noch unklar. Die Ermittler prüfen, ob es sich um eine „Beziehungstat“ handeln könnte. Zum möglichen Motiv gebe es verschiedene Theorien, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, ohne Details zu nennen.

Zeugenbefragung soll Hinweise liefern

Der Täter soll seine Schüsse mit scharfer Munition in die Luft, auf Gebäudewände sowie eine Tür des Mehrparteienhauses abgefeuert haben. Die Spurensicherung am Tatort ist mittlerweile abgeschlossen. Nun werden nach Polizeiangaben Anwohner und mögliche Zeugen befragt. 

Der Verdächtige entfernte sich nach Angaben der Polizei nach den Schüssen in unbekannte Richtung. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften sicherte den Tatort und suchte mit Hochdruck nach dem Mann.

Ob dieser jemanden in dem Haus einschüchtern wollte oder was hinter seiner Tat steckt, ist noch unklar. Gegen 20.20 Uhr war am Dienstagabend ein Notruf eingegangen. Zeugen hatten die Polizei über eine verdächtige Person informiert.

Das Motiv ist unklar.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Motiv ist unklar.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Die Spurensicherung ist mittlerweile abgeschlossen.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Spurensicherung ist mittlerweile abgeschlossen.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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