Verdächtiger Fund – Tram in München gestoppt und geräumt
Die Fahrt einer Straßenbahn wird in München nach einem Zwischenfall gestoppt. Wenig später wird in der Tram etwas Verdächtiges entdeckt.
Die Tram wurde in der Arnulfstraße in der Nähe des Paketpostareals gestoppt.Simon Sachseder/dpa
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Eine Straßenbahn ist in München wegen eines Zwischenfalls gestoppt und geräumt worden. Um die Lage zu klären, waren laut einer Polizeisprecherin zwischenzeitlich etwa zehn Streifen und ein Polizeihund im Einsatz. Eine Untersuchung eines in der Tram gefundenen Rucksacks habe aber letztlich „nichts Verdächtiges“ ergeben, sagte ein Polizeisprecher am frühen Nachmittag.
Später teilte die Polizei mit, dass ein 31-Jähriger den Rucksack in der Tram bei sich hatte. Er habe sich mit einem Messer in der fahrenden Straßenbahn selbst schwer verletzt, woraufhin mehrere Menschen Notrufe absetzten. Der 31-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, ließ aber den Rucksack in der Straßenbahn zurück - was wiederum den weiteren Einsatz nötig machte.
Die Straße war dafür in beide Richtungen gesperrt worden. Sowohl für Trambahnen als auch für Autofahrerinnen und Autofahrer war auf Höhe der Haltestelle Briefzentrum kein Durchkommen. Wie viele Fahrgäste die stadtauswärts fahrende Tram verlassen mussten, blieb zunächst unklar.
Der verletzte 31-Jährige wurde laut einem Polizeisprecher zunächst auf einer Intensivstation behandelt. In Lebensgefahr schwebte er demnach aber nicht.