Verdacht auf Brandstiftung in Berliner Flüchtlingsunterkunft
In einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Spandau brennt es am frühen Morgen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung.
Es gibt einen Verdacht auf Brandstiftung in dem Flüchtlingsheim in Spandau. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa
© Bernd Weißbrod/dpa
Nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Spandau besteht der Verdacht auf schwere Brandstiftung. Das teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Der Brand war am frühen Morgen ausgebrochen. Im Flur des vierten Stocks der Unterkunft sei derzeitigen Erkenntnissen zufolge eine Matratze in Flammen aufgegangen, der Rauch sei bis in die fünfte und sechste Etage und teils bis in die Zimmer der Bewohner gezogen.
Mehrere hundert Bewohner des sechsgeschossigen Gebäudes waren zuvor evakuiert worden, wie die Feuerwehr mitteilte. Die mit 74 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr löschte das Feuer. Wegen des Brandes wurden drei Menschen in ein Krankenhaus gebracht. Zwei von ihnen befinden sich wegen einer Rauchgasvergiftung in stationärer Behandlung.