Verband: Immobilienpreise im Saarland sind gerade günstig
Die Immobilienpreise im Saarland bleiben laut Verband stabil und vergleichsweise günstig. Welche Preisunterschiede es zwischen Städten gibt?
Für ein ausreichendes Angebot an Wohneigentum muss laut Immobilienverband im Saarland mehr gebaut werden (Symbolbild) picture alliance/dpa
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Die Kaufpreise für selbst genutzte Wohnimmobilien im Saarland sind im vergangenen Jahr weitgehend unverändert geblieben. Vor allem der Markt für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen bewege sich kaum, teilte der Immobilienverband Deutschland (IVD) West in Saarbrücken mit. Auch die Wohnungsmieten hätten im Durchschnitt nur minimal angezogen.
„Die Immobilienpreise an der Saar sind gerade im bundesweiten Vergleich günstig, ein nennenswerter Anstieg ist nicht in Sicht“, sagte der Vorsitzende des IVD West, Burkhard Blandfort. Der Neubausektor lahme aber weiterhin. Im Angebot seien oft Bestandsimmobilien, die saniert werden müssten.
Es brauche einen Schub beim Neubau: für ein „größeres, qualitativ gutes und vor allem ausreichendes Angebot an Wohneigentum für breite Schichten der Bevölkerung“. Der Verband fordert unter anderem die Absenkung der Grunderwerbsteuer.
Saarbrücken, Saarlouis und Perl am teuersten
Die drei teuersten Städte im Saarland bleiben Saarbrücken, Saarlouis und Perl mit aktuellen Kaufpreisen zwischen 415.000 und 520.000 Euro für ein frei stehendes Eigenheim in guter Lage. In Völklingen kostet dem IVD West zufolge eine vergleichbare Immobilie 300.000 Euro. In Bexbach, Schmelz und Losheim am See liegen die Preise dafür demnach jeweils unter 200.000 Euro.
Die Wohnungsmieten zogen laut Preisspiegel Wohn- und Gewerbeimmobilien Saarland 2026 des IVD West im Durchschnitt leicht an. In Schmelz und Bexbach liege das Plus bei vier bis sechs Prozent, in Saarbrücken und Saarlouis bei ein bis zwei Prozent. Der Preisspiegel enthält aktuelle Immobilienpreise für 20 Städte und Gemeinden.