VW-Tochter Skoda ruft mehr als eine Million Fahrzeuge zurück
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass eine fehlerhafte Schraube bei mehreren Modellen aus dem VW-Konzern zum Ausfall der Lenkung führen kann. Jetzt zieht eine weitere Tochter bei den Rückrufen nach.
Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Nach Rückrufen bei VW, Audi und Seat ist nun auch Skoda betroffen. (Archivbild) Carsten Rehder/dpa
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Wenige Tage nach dem Rückruf mehrerer Millionen Fahrzeuge von Volkswagen und den Töchtern Audi und Seat zieht nun auch Skoda nach. Beim tschechischen Autobauer sind weltweit rund 1,7 Millionen, in Deutschland rund 370.000 Fahrzeuge potenziell betroffen, wie aus Daten das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Nach der KBA-Beschreibung dürfte es sich um dasselbe Problem handeln wie bei den anderen VW-Marken.
Ein Schraubenabriss könne zum Lenkungsausfall führen, hieß es in der Rückrufdatenbank. Als Gegenmaßnahme werde die Lenkungsverschraubung durch eine korrosionsresistente Schraube ersetzt. Betroffen sind bei der tschechischen VW-Tochter die Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb. Von Skoda lag zunächst keine Stellungnahme vor.
Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass Volkswagen, Audi und Seat mehrere Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. „Bei internen Qualitätsüberprüfungen wurde festgestellt, dass bei bestimmten Fahrzeugen verschiedener Baureihen der Marke Volkswagen ein Problem an der Lenkung auftreten kann“, teilte ein VW-Sprecher auf Anfrage dazu mit.