Keine weitere Sitzung des Aufsichtsrats bei VW am Freitag
Während ein Showdown bei Volkswagen am Freitag erwartet wurde, verkündet der Autobauer schon am Vorabend eine Einigung. Ein weiteres Treffen des Kontrollgremiums braucht es nicht mehr.
VW hat eine Einigung zum Sparpaket verkündet. (Archivbild)Julian Stratenschulte/dpa
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Nach der überraschenden Einigung im Volkswagen-Aufsichtsrat zum Sparpaket des Konzernvorstands wird es am Freitag keine weitere Sitzung geben. Der Termin für das Kontrollgremium sei kurzfristig vorverlegt worden und man habe bereits am Donnerstag getagt, hieß es aus Konzernkreisen. Am Abend hatte der Autobauer unter anderem angekündigt, in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen.
Diese Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, teilte das Unternehmen in Wolfsburg mit. Vier Werke stehen zudem weiterhin auf der Kippe. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden, erklärte VW. Für diese Werke würden „parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft“.
Vor zwei Monaten waren die Spar- und Zukunftspläne des Vorstands erstmals im Aufsichtsrat behandelt worden - und dort am Widerstand der Arbeitnehmer und des Landes gescheitert.