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VHH und Hochbahn: Elektrobusse bewähren sich auch bei Frost

Bei niedrigen Temperaturen haben Elektrofahrzeuge einen erhöhten Strombedarf. Die öffentlichen Busbetreiber sind darauf eingestellt.

15.01.2026

Ein Linienbus fährt durch eine verschneite Hamburger Straße. (Archivbild) Christian Charisius/dpa

Ein Linienbus fährt durch eine verschneite Hamburger Straße. (Archivbild) Christian Charisius/dpa

© Christian Charisius/dpa

Die Hamburger Busbetreiber VHH Mobility und Hochbahn haben Elektrobusse während des Frosts der vergangenen Wochen uneingeschränkt eingesetzt. Das teilten die öffentlichen Verkehrsunternehmen auf Anfrage mit. Bei Frost haben Elektrofahrzeuge einen erhöhten Energiebedarf, was die Reichweite senkt. Die Busse brauchen etwa Strom, um den Innenraum während der Fahrt zu wärmen. 

„Unsere E-Busflotte hat sich auch in den Wintertagen gut bewährt!“, erklärte die Hochbahn. VHH Mobility teilte mit, allein die schlechten Straßenverhältnisse bei Schnee und Eis hätten zu Problemen geführt - nicht aber die Batterien. Eine Zunahme an Beschwerden habe es seit Jahresbeginn nicht gegeben, antworteten beide Unternehmen. 

VHH Mobility betreibt nach eigenen Angaben 275 E-Busse. Der Hochbahn stehen 427 solcher Fahrzeuge zur Verfügung. 

Routen sind durchgeplant, Busse werden vorgeheizt

VHH Mobility plant Elektrobusse grundsätzlich auf Strecken ein, die sie bei Frost bewältigen können. Das Unternehmen überwache die Busse im Betrieb fortlaufend. Ähnlich äußerte sich die Hochbahn. 

VHH Mobility teilte weiter mit, die Mitarbeiter heizten die Elektrobusse während des Ladevorgangs vor. Strom aus der Batterie werde dabei nicht verwendet. Dadurch stehe während der Fahrt vergleichsweise mehr Batteriekapazität zur Verfügung. Auch der ADAC empfiehlt Autofahrern ein solches Vorgehen auf seiner Website.

Ein Busfahrer sitzt in einem Elektrobus der Hochbahn. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa

Ein Busfahrer sitzt in einem Elektrobus der Hochbahn. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa