Utas aus aller Welt treffen sich in Naumburg
Im Naumburger Dom treffen sich Utas aus aller Welt zu einem Jubiläum. Selbst aus den USA reist eine Teilnehmerin an. Aber auch Namensvetter der anderen berühmten Stifterfiguren sind willkommen.
Die Stifterfigur der Uta im Naumburger Dom ist weithin bekannt. (Archivbild)Jan Woitas/dpa
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Die berühmte Uta-Figur im Naumburger Dom erhält wieder Besuch von zahlreichen Mädchen und Frauen mit demselben Namen. Zum mittlerweile zehnten Uta-Treffen werden von heute an mehr als 400 Besucherinnen erwartet, auch aus dem Ausland.
„Ziemlich viele Gäste kommen aus anderen Ländern, die längste Anreise hat eine Uta aus den USA“, sagt Annett Einicke, Teamleiterin Tourismus und Marketing der Naumburger Stadtverwaltung. Auf einem Gruppenfoto werden die Utas im Naumburger Dom verewigt. Sie unternehmen gemeinsam Dom- und Stadtführungen und tauschen sich persönlich aus.
Namensgeberin des Treffens ist die berühmte Stifterfigur der Markgräfin Uta von Ballenstedt (um 1000-1046) aus dem Naumburger Dom. Die weltbekannte Statue ist eine von zwölf Plastiken, die der sogenannte Naumburger Meister, ein bis heute unbekannter Steinbildhauer, um die Mitte des 13. Jahrhunderts im Westchor des Doms geschaffen hat.
Willkommen bei dem Treffen sind übrigens nicht nur Utas: Wie in den Vorjahren sind unter den Gästen auch Personen mit den Namen der weiteren Stifterfiguren - wie Hermann, Konrad, Dietmar, Ekkehard, Thimo und Wilhelm, aber auch Gepa, Gerburg, Syzzo, Berchta und Reglindis.