Union Berlin: Zuversicht bei Stadionfinanzierung
Der 1. FC Union Berlin will sein Stadion erweitern. Das Geld dafür hat der Club beisammen. Eine wichtige Unterschrift soll auch bald erfolgen.
Union wird in den kommenden Jahren die Kapazität des Stadions erhöhen. (Archivbild)Soeren Stache/dpa
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Berlin (dpa/bb) - Der 1. FC Union Berlin hält weiter an den Plänen fest, zur Rückrunde der Saison 2027/28 für 18 Monate ins Olympiastadion umzuziehen. In dieser Zeit soll das Stadion An der Alten Försterei vorerst auf ein Fassungsvermögen von 34.500 Zuschauern ausgebaut werden.
Das wurde den Aktionären auf der einstündigen 15. ordentlichen Hauptversammlung der Stadionbetriebs AG im VIP-Bereich der Alten Försterei mitgeteilt. Hauptgeschäftspartner der Stadionbetriebs AG ist Fußball-Bundesligist Union Berlin.
Dass die Stadionmodernisierung rund 190 Millionen Euro kosten soll, war bereits bekannt. „Die Stadionerweiterung wird nicht an der Finanzierung scheitern“, sagte Oskar Kosche in seiner Funktion als Vorstand der Stadionbetriebs AG. Deren Vorstandsvorsitzender Dirk Thieme kündigte für den Winter eine Informationsveranstaltung mit öffentlicher Auslegung an, die sich auch an die Bevölkerung richtet.
Unterschrift mit Olympiastadion steht bevor
Vereinspräsident Dirk Zingler, der bei der Stadionbetriebs AG als Aufsichtsratschef agiert, ist hinsichtlich der Finanzierung ebenfalls sehr zuversichtlich. „Die Gespräche sind weit fortgeschritten. Wir sind auf der Zielgeraden. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass es nicht zur Finanzierung kommt“, sagte Zingler. Man sei kurz vor der Unterschrift mit dem Olympiastadion. Dann werde ab dem 1. Januar 2028 auch Miete fällig.
Im Geschäftsjahr 2025/2026 erzielte die „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs AG einen Überschuss in Höhe von 81.125 Euro. Auf der Aktionärsversammlung wurde der Beschluss gefasst, diesen Gewinn mit dem bisherigen Bilanzverlust in Höhe von 2,658 Millionen Euro zu verrechnen und als Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2025/2026 in einer Gesamthöhe von 2,577 Millionen Euro auszuweisen.