Uni Leipzig nach Hackerangriff weiter offline
Die Hintergründe für den Angriff sind noch unklar. Der Universitätsbetrieb ist erheblich gestört. Wie sind die Lehrveranstaltungen betroffen?
Die Universität Leipzig ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. (Symbolbild)Sina Schuldt/dpa
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Nach einem Hackerangriff ist die Universität Leipzig weiterhin offline - und der Uni-Betrieb bleibt beeinträchtigt. Ein eingerichteter Krisenstab arbeite mit Hochdruck an der Behebung des Problems, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Nach dem Angriff waren am Mittwoch alle Server der Universität, die mit dem Internet verbunden sind, offline genommen worden. Betroffen sind 30.000 Studierenden sowie die Mitarbeiter der Universität. Die Hintergründe sind noch unklar.
Der normale Universitätsbetrieb sei weiterhin empfindlich beeinträchtigt, heißt es am Donnerstagabend auf der Internetseite der Hochschule. Die Universitätsleitung setze darauf, „den Regelbetrieb mindestens teilweise bald wieder ermöglichen zu können“. Zunächst habe die Sicherheit aller Daten Priorität. Ein IT-Notfall-Dienstleister sei eingeschaltet worden.
Auf einer Frage-und-Antwort-Seite der Uni heißt es mit Blick auf die Lehrveranstaltungen: „Die Präsenz-Lehre findet weiter wie geplant in den dafür vorgesehenen Räumen statt. Digitale Veranstaltungen werden ggf. verschoben oder über externe Server realisiert.“
Die hochschulöffentliche Vorstellung der Kandidatin zur Rektorinwahl am Freitag finde wie geplant statt. „Einen Livestream kann es aufgrund des IT-Angriffs nicht geben“, so die Universität.