dpa

Ungewöhnlich warmer Juli auch in Berlin und Brandenburg

Der Juli war in Berlin und Brandenburg erneut deutlich wärmer als im langjährigen Mittel. Und: In der Hauptstadt fiel so viel Regen wie in keinem anderen Bundesland.

30.07.2026

Der Juli war in Berlin laut DWD-Wetterbilanz zwar regnerischer als im Rest des Landes, aber ungewöhnlich warm.Jens Kalaene/dpa

Der Juli war in Berlin laut DWD-Wetterbilanz zwar regnerischer als im Rest des Landes, aber ungewöhnlich warm.Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Der Juli ist in Berlin und Brandenburg ungewöhnlich warm gewesen. In der Hauptstadt lag die Mitteltemperatur nach vorläufigen Daten bei 19,7 Grad Celsius, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Der Monat war damit um 1,4 Grad wärmer als im langjährigen Mittel. 

In Brandenburg lag die Mitteltemperatur dem DWD zufolge mit 19,2 Grad Celsius um 1,3 Grad über dem Referenzwert. In die Durchschnittswerte fließen sowohl die Tages- als auch die Nachttemperaturen mit ein.

Die Maximaltemperatur wird in beiden Bundesländern nach vorläufigen Werten mit jeweils 35 Grad heute im Tagesverlauf erreicht. 

Trotz der hohen Temperaturen regnete es in keinem Bundesland im Juli so viel wie in Berlin. Pro Quadratmeter fielen in der Hauptstadt dem DWD zufolge 68 Liter. Die Regenmenge habe damit um ein Viertel über dem Wert des Klimareferenzzeitraums (54 Liter pro Quadratmeter) gelegen. In Brandenburg hingegen war die Niederschlagsmenge mit 50 Litern pro Quadratmeter leicht unterdurchschnittlich.