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Umfrage: Situation von Unternehmen leicht verbessert

Die Stimmung in der Südwest-Wirtschaft hellt sich laut einer Umfrage leicht auf. Eine Entwarnung sei das aber noch nicht, heißt es. Wie blicken die Unternehmen in die Zukunft?

05.02.2026

Umfrage: Die Situation der Unternehmen im Südwesten hat sich etwas verbessert. (Archivbild)Bernd Weißbrod/dpa

Umfrage: Die Situation der Unternehmen im Südwesten hat sich etwas verbessert. (Archivbild)Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Die Situation der Unternehmen im Südwesten hat sich zum Jahresanfang etwas verbessert. Das geht aus einer Umfrage des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) in Stuttgart hervor. Demnach bewerteten 29 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, das seien drei Prozentpunkte mehr als im Herbst. Als schlecht bezeichneten 21 Prozent ihre Lage, was einem Rückgang von vier Prozentpunkten entspreche. 

An der Umfrage nahmen laut BWIHK 3.735 Unternehmen aller Größen und Branchen aus Baden-Württemberg teil. Befragt worden seien sie zwischen dem 29. Dezember und 20. Januar.

BWIHK: Vorsichtig positives Signal

Die Südwest-Wirtschaft sende damit ein vorsichtig positives Signal, teilte der BWIHK mit. Es sei eine Verbesserung, aber keine Entwarnung. Die Aufhellung sei kein politischer Erfolg, sagte BWIHK-Vizepräsident Claus Paal laut Mitteilung. Die Politik sei den Betrieben weiterhin große Reformen schuldig.

BWIHK: Verbesserung, aber keine Entwarnung. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

BWIHK: Verbesserung, aber keine Entwarnung. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Die strukturellen Herausforderungen in Baden-Württemberg blieben groß. Als Beispiele nannte der BWIHK hohe Energie- und Arbeitskosten, schwache Nachfrage und einen zunehmenden internationalen Wettbewerb.

Entsprechend vorsichtig seien die Erwartungen für die Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten ausgefallen. 19 Prozent der Unternehmen rechneten mit einer Verbesserung - so viele wie in der Herbst-Umfrage. Von einer Verschlechterung gingen 21 Prozent aus, das seien drei Prozentpunkte weniger als in der Umfrage zuvor.