Turn-WM ohne Pauline Schäfer-Betz
Pauline Schäfer-Betz ist eine wichtige Größe in der DTB-Riege. Warum sie für die WM ausfällt und die genaue Ursache noch ungeklärt ist. Derweil meldet sich Emma Malewski zurück.
Keine WM-Teilnahme für Pauline Schäfer-Betz. (Archivbild) Uwe Anspach/dpa
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Ohne die frühere Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer-Betz müssen die deutschen Turnerinnen bei der WM in Rotterdam antreten. Die 29-Jährige aus Chemnitz kämpft seit einigen Wochen mit Beschwerden an der rechten Hüfte.
Genau Ursache ungeklärt
„Diese WM abzusagen, tut weh. Ich wollte unbedingt auf der Wettkampffläche stehen und zeigen, woran ich in den vergangenen Monaten gearbeitet habe“, sagte Schäfer-Betz in einer Verbandsmitteilung. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Ursache der Schmerzen gründlich abklären zu lassen und mein Training entsprechend anzupassen.“
Die genaue Ursache der Beschwerden sei nicht abschließend geklärt. Bei einer erneuten Sichtung der MRT-Bilder haben sich Auffälligkeiten am Labrum (Gelenklippe) gezeigt. Die Titelkämpfe finden vom 17. bis 25. Oktober statt.
Emma Malewski bei WM-Quali dabei
Derweil peilt Emma Malewski eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft an. Die Schwebebalken-Europameisterin von 2022 wird sich an diesem Samstag (17.00 Uhr) in Ketsch bei der ersten WM-Qualifikation an drei Geräten der Konkurrenz stellen. Die zweite und dritte Qualifikation finden dann eine Woche später in Stuttgart statt.
Die für Chemnitz startende Malewski studiert seit einem Jahr in South Carolina. Nach ihrem Erfolg bei den European Championships in München hatte die 22-Jährige immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und verpasste mehrere Großereignisse. Ihren letzten internationalen Auftritt hatte Malewski bei den World University Games 2025 in Essen, wo sie Bronze am Balken holte. Bundestrainer Gerben Wiersma war bei Malewskis Wechsel in die USA davon ausgegangen, mit der gebürtigen Hamburgerin in Zukunft eher nicht mehr rechnen zu können.