dpa

Trotz Warnstreik - Hamburger Schüler müssen in die Schule

Am Mittwoch fahren U-Bahnen und Bussen wegen des Warnstreiks nicht - doch die Präsenzpflicht für Hamburgs Schüler bleibt bestehen. Welche Ausnahmen die Schulbehörde dennoch zulässt.

17.02.2026

Trotz des Warnstreiks bei der Hamburger U-Bahn und Teilen der Hochbahn-Busflotte gilt für die Schülerinnen und Schüler eine Präsenzpflicht. (Archivbild)Daniel Bockwoldt/dpa

Trotz des Warnstreiks bei der Hamburger U-Bahn und Teilen der Hochbahn-Busflotte gilt für die Schülerinnen und Schüler eine Präsenzpflicht. (Archivbild)Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburgs rund 270.000 Schülerinnen und Schüler müssen am Mittwoch trotz des Warnstreiks bei den U-Bahnen und Hochbahn-Bussen in die Schule kommen. „Auch diesmal bleibt die Präsenzpflicht bestehen“, sagte eine Sprecherin der Schulbehörde der Deutschen Presse-Agentur.

Anders als beim ersten 24-stündigen Warnstreik Anfang des Monats ist die Vorwarnzeit für vom Streik betroffene Menschen diesmal deutlich kürzer ausgefallen. Statt ein ganzes Wochenende lässt die Gewerkschaft Verdi von der Ankündigung bis zum Warnstreik nur gut 15 Stunden verstreichen. 

Abmeldung nur unter Umständen erlaubt

„Wie immer gilt, dass Eltern ihr Kind vom Schulbesuch dann abmelden können, wenn der Schulweg ihres Kindes objektiv unzumutbar oder die Schule de facto nicht erreichbar ist“, sagte die Behördensprecherin. Für Schülerinnen und Schüler der Sonderschulen habe die Bildungsbehörde ein eigenständiges Schulbussystem.

Verdi hatte am Dienstag für Mittwoch zu einem 24-stündigen Warnstreik bei der Hamburger U-Bahn sowie bei Hochbahn-Buslinien südlich der Elbe aufgerufen. Der Warnstreik soll am Mittwoch um 3.00 Uhr nachts beginnen. Die Hochbahn hat deshalb bereits an Fahrgäste appelliert, möglichst auf S-Bahnen ausweichen, da diese – ebenso wie die Hadag-Fähren – nicht vom Streik betroffen seien.