Trotz Kälte geht die Erdbeeren-Saison los
Trotz kühlen Wetters steht in Mecklenburg-Vorpommern der Start der Erdbeerernte im Freiland kurz bevor. Warum die niedrigen Temperaturen den süßen Früchten in diesem Jahr nicht schaden.
In Mecklenburg-Vorpommern soll die Erdbeerernte im geschützten Freilandanbau Ende der Woche beginnen. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa
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Während die Erdbeer-Ernte in den Gewächshäusern schon angelaufen ist, sollen die beliebten roten Früchte bald auch unter freiem Himmel gepflückt werden. Es werde mit dem Erntebeginn im geschützten Freilandanbau zum Ende dieser Woche gerechnet, sagte Rolf Hornig, Geschäftsführer des Obst- und Gemüseanbauerverbands, auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Im geschützten Anbau werden die Erdbeeren in zum Teil begehbaren Tunneln unter Folie herangezogen.
Die lange andauernden niedrigen Temperaturen des Winters hätten keine Auswirkungen auf die Ernte. „Der Winter hatte keine negativen Auswirkungen“, sagte Hornig. Im Gegenteil: „Dort, wo Schnee lag, war es eine schützende Decke.“ Aktuell seien die Temperaturen auch sehr niedrig. „Dazu haben wir starke Tag-Nacht-Schwankungen.“ Aber auch diese stünden dem nahenden Saisonstart nicht im Weg.
2025 standen nach Angaben des Statistischen Amtes in Mecklenburg-Vorpommern 325 Hektar Anbaufläche im Freiland sowie 170 Hektar im geschützten Freilandanbau für Erdbeeren zur Verfügung. Der Ertrag wurde im Juli vergangenen Jahres auf 162 Dezitonnen pro Hektar im Freiland sowie 197 Dezitonnen pro Hektar im geschützten Freilandanbau geschätzt. Genauere Zahlen lagen bislang nicht vor.