Trimaran-Segler Laperche siegt mit Rekord
Das Transat-Segelrennen Route du Rhum hat seinen König: In der Ultim-Klasse ist der Franzose Tom Laperche in Rekordzeit zum Sieg gestürmt. Boris Herrmann kämpft bei den Imocas um Rang zwei.
Jubel über den Sieg bei der „Route du Rhum“: der Franzose Tom Laperche in Guadeloupe. Loic Venance/AFP/dpa
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Der Franzose Tom Laperche hat die Route du Rhum in der Königsklasse der Ultims gewonnen. Der 29-jährige Franzose erreicht in der Nacht zum Sonntag in Rekordzeit das Ziel in Guadeloupe. Die 3542 Seemeilen von Saint-Malo in Frankreich meisterte der Solosegler mit seinem 32 Meter langen Trimaran „SVR - Lazartigue“ in 6 Tagen, 13 Stunden, 27 Minuten und 40 Sekunden. Im Ziel sagte Laperche: „Das ist der Höhepunkt meines gesamten Lebensweges – seit meiner Kindheit in La Trinité-sur-Mer.“
Zuvor hatten in der Gigantenklasse der Ultim-Riesinnen drei Solisten aufgeben müssen. Unter ihnen waren Titelverteidiger Charles Caudrelier mit Materialbruch auf der neuen „Gitana 18“ und der frühere Vendée-Globe-Sieger Armel Le Cléac’h, der mit „Banque Populaire XI“ am 4. November nachts gekentert war, aber gerettet werden konnte. Bei der 13. Route du Rhum wird in fünf weiteren Klassen um die Siege gekämpft.
Herrmann in der Imoca-Klasse weiter auf Platz zwei
Der einzige deutsche Teilnehmer Boris Herrmann kämpft bei den Imocas mit seiner neuen „Malizia 4“ um Rang zwei. Imoca-Spitzenreiter Corentin Horeau („Macsf“) war ein früher Ausbruchversuch gelungen. Der Franzose führte das Feld eine Woche nach dem Start am 1. November an. Bei rund 700 Seemeilen bis ins Ziel hatte Horeau einen Vorsprung von mehr als 200 Seemeilen vor den hinter ihm um Rang zwei kämpfenden Sam Goodchild („Macif Santé Prévoyance“) und Herrmann. Die führenden Imoca-Solisten werden am Mittwoch und Donnerstag im Ziel vor Guadeloupe erwartet.
Gefeiert nach der Rekordfahrt: der Franzose Tom Laperche bei der Ankunft in Guadeloupe. Julien De Rosa/AFP/dpa
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