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Transporterfahrer mit 3,25 Promille gestoppt

Ein Mann fährt in Schlangenlinien durch Biederitz. Die alarmierte Polizei misst 3,25 Promille bei einer Atemalkoholkontrolle. Im Wagen liegen mehrere Schnapsflaschen.

15.03.2026

Ein Mann fährt in Schlangenlinien mit 3,25 Promille durch Biederitz. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa

Ein Mann fährt in Schlangenlinien mit 3,25 Promille durch Biederitz. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Die Polizei hat einen stark alkoholisierten Autofahrer in Biederitz (Landkreis Jerichower Land) aus dem Verkehr gezogen, der zuvor in Schlangenlinien fuhr. Niemand wurde verletzt. Zeugen alarmierten die Beamten am Samstag in den Ortsteil Gerwisch, weil ihnen die Fahrweise aufgefallen war, wie die Polizei mitteilte.

Die Einsatzkräfte entdeckten dort den Kleintransporter, der mit laufendem Motor stillstand. Eine Atemalkoholkontrolle des Fahrers mit starkem Alkoholgeruch ergab demnach 3,25 Promille. Die Beamten entnahmen eine Blutprobe zur Beweissicherung. Der 50-Jährige kam per Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Führerschein und Autoschlüssel einkassiert

Im Auto fanden die Polizisten den Angaben zufolge mehrere leere sowie angebrochene Schnapsflaschen. Die Beamten nahmen dem Mann die Autoschlüssel und seinen Führerschein ab. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Ab einem Wert von 0,5-Promille ist das Autofahren in Deutschland verboten. Bei mehr als 1,1 Promille wird es wegen „absoluter Fahruntüchtigkeit“ zur Straftat. Laut Caritas beginnt bei über drei Promille Blutalkoholgehalt eine schwere akute Alkoholvergiftung, die im schlimmsten Fall zum Tod infolge eines Atemstillstands führen kann.