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Towers-Trainer: „Haben gutes Fundament erarbeitet“

In der Vorbereitung lief nicht alles rund bei Hamburgs Erstliga-Basketballern. Nun kommt es im Pokal zum Duell mit Rostock. Ein Fehlstart in die Saison droht. Doch Coach Barloschky ist zuversichtlich.

08.09.2026

Hamburgs Trainer Benka Barloschky gestikuliert am Spielfeldrand.Christian Charisius/dpa

Hamburgs Trainer Benka Barloschky gestikuliert am Spielfeldrand.Christian Charisius/dpa

© Christian Charisius/dpa

Einen Auftakt wie in die vergangene Spielzeit wollen die Erstliga-Basketballer der Veolia Towers Hamburg tunlichst vermeiden. Erst nach wettbewerbsübergreifend 19 Niederlagen in Serie war der Mannschaft von Trainer Benka Barloschky der erste Erfolg gelungen. Nun droht erneut ein Saison-Fehlstart, denn in der Inselparkhalle kommt es am Freitag (20.00 Uhr/Dyn) in der ersten Pokalrunde zum Aufeinandertreffen mit den Rostock Seawolves.

Barloschky räumt ein: „Sie sind auf jeder Position zweimal extrem gut besetzt. Es ist ein unglaubliches schweres Los.“ Zwar gewannen die Hamburger das Testspiel in Rostock vor knapp zwei Wochen, danach aber folgten eine Niederlage beim deutschen Meister Alba Berlin und zwei verlorene Partien gegen die EWE Baskets Oldenburg.

Pokal-Gegner gewinnt Test gegen den Meister

Die Seawolves wiederum feierten zum Abschluss ihrer Vorbereitung einen deutlichen Erfolg über den Titelverteidiger. Dennoch zeigte sich Barloschky nach dem letzten Auftritt in Oldenburg zuversichtlich, den Rostockern Paroli bieten zu können: „Wir haben ein gutes Fundament erarbeitet.“

Auf die Frage, welche Lehren der Club aus der vergangenen Saison gezogen habe, antwortete der 38-Jährige: „Wir versuchen immer, uns weiterzuentwickeln. Wir kommen jetzt in eine andere Situation, weil wir mit David Muenkat zum ersten Mal einen Ausländer verpflichtet haben, der die BBL schon kennt. Das kann beim Start helfen.“ Der Kanadier hatte bereits in Frankfurt und Würzburg gespielt.

Saisonziel der Towers noch offen

Welches Ziel sich die Towers für die BBL-Saison gesteckt habe, das ließ Barloschky offen: „Wir haben darüber gesprochen, das aber noch nicht festgehalten.“ Dafür müsse man den richtigen Zeitpunkt finden: „Ich glaube, dass man da schon einige Spiele gespielt haben muss, um zu erkennen, wo es hingehen soll.“ Zumindest bleibt ihm und seinen Stab mehr Zeit fürs Training und Erholung, weil die Hamburger dieses Jahr nicht im Eurocup antreten.

Geklärt ist dagegen, wer das Team als Mannschaftskapitän in die Saison führt. Dabei hat sich Barloschky für ein Trio entschieden. Neben Osaro Rich und Muenkat zählt auch Sid-Marlon Theis dazu. Dabei trifft der Foward in seinem ersten Pflichtspiel gleich auf seinen Ex-Club. „Es ist für mich natürlich sehr aufregend. Aber am Ende ist auch nur ein Spiel von vielen“, sagte er.