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Torsofund von Glücksburg bei „Aktenzeichen XY... Ungelöst“

Ein Jäger entdeckt bei Glücksburg einen Torso: Durch ein Video, einen Beitrag bei „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ und eine Belohnung hofft die Polizei auf entscheidende Hinweise.

02.11.2026

Der Fall wird nun Thema bei „Aktenzeichen XY... Ungelöst“. (Archivbild)Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Der Fall wird nun Thema bei „Aktenzeichen XY... Ungelöst“. (Archivbild)Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

© Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Der Fund eines männlichen Torsos in einem Waldstück bei Glücksburg an der Ostsee ist am Mittwochabend um 20.15 Uhr Thema der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... Ungelöst“. Ein Jäger hatte am 11. August den Torso entdeckt, der mehrfach in Müllbeutel und einen Matratzenüberzug eingewickelt und mit Klebeband verschnürt war. Bis heute konnten die Ermittler den Angaben zufolge weder die Identität des Toten noch die Todesursache oder den Todeszeitpunkt klären, wie die Agentur Presse Partner Köln mitteilte, die die PR-Arbeit für die Sendung macht.

Die Polizei Flensburg hofft auf Hinweise zur Identität des Mannes, zur Herkunft der Gegenstände und zu verdächtigen Beobachtungen am Fundort. Bereits vor dem Beitrag im Fernsehen ging die Polizei mit einem Video an die Öffentlichkeit. Darin zeigen Beamte nicht nur den Fundort, sondern auch den verpackten Torso und Einzelheiten zu den Ermittlungen.

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Spezielle Pflegematratze

Nach Erkenntnissen der Gerichtsmedizin war der Mann zum Zeitpunkt seines Todes im mittleren bis höheren Lebensalter. Auffällig sind den Angaben zufolge vor allem die Gegenstände, in die der Torso eingewickelt war: türkis-grüne Müllbeutel mit rotem Zugband sowie der Überzug einer speziellen Pflegematratze, von der 2016 nur 300 Exemplare hergestellt wurden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Matratzenüberzug aus dem Umfeld des Opfers oder eines möglichen Täters stammt. Der Torso wurde vermutlich erst wenige Tage vor seiner Entdeckung im Waldgebiet „Friedeholz“ abgelegt.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen, hat die Staatsanwaltschaft Flensburg im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Videos eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zeugen und Hinweisgeber können sich unter der Rufnummer 0461-484 5555 melden. Über ein Hinweisportal im Internet lassen sich auch Bild- und Videodateien direkt an die Polizei übermitteln.