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Tödlicher Unfall an Bahnübergang - Personenzug evakuiert

An einem Bahnübergang bei Großengottern im Unstrut-Hainich-Kreis kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem ein Mensch stirbt. Was bisher bekannt ist.

30.03.2026

In dem Zug saßen etwa 250 Fahrgäste. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

In dem Zug saßen etwa 250 Fahrgäste. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Bei Großengottern im Unstrut-Hainich-Kreis ist ein Mensch von einer Regionalbahn erfasst und getötet worden. Die Person sei am Sonntagabend trotz geschlossener Schranken an einem Bahnübergang über die Gleise gelaufen, informierte die Polizei. „Zu den Hintergründen wird gegenwärtig ermittelt.“ Die Identität habe bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden können, hieß es. 

Mehr als 200 Fahrgäste wurden nach dem tödlichen Unfall von der Feuerwehr aus dem Zug evakuiert. Darunter waren den Angaben zufolge viele Fußballfans des Vereins FC Rot-Weiß Erfurt, die vom Landespokalspiel gegen Jena kamen. Verletzt wurde laut Polizei keiner der Fahrgäste. Für ihre Weiterfahrt wurden Ersatzbusse eingesetzt. 

Wegen des tödlichen Unfalls war die Bahnstrecke Gotha-Leinefelde laut Polizei mehrere Stunden gesperrt. Züge verspäteten sich oder fielen aus. Auch eine Notfallseelsorge war vor Ort. Zuerst hatte die „Thüringer Allgemeine“ berichtet.