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Titz unter Druck: Hannover 96 verliert auch in Nürnberg

Es geht rasant zur Sache in Nürnberg. Am Ende verliert Hannover 96 erneut. Was wird aus dem Trainer?

11.09.2026

Wieder nichts: Der Druck auf 96-Trainer Christian Titz nimmt massiv zu. Daniel Karmann/dpa

Wieder nichts: Der Druck auf 96-Trainer Christian Titz nimmt massiv zu. Daniel Karmann/dpa

© Daniel Karmann/dpa

Bei Hannover 96 wird der Druck auf Trainer Christian Titz immer größer. Der Aufstiegskandidat verlor auch das Freitagabendspiel beim 1. FC Nürnberg mit 1:2 (1:1) und hat aus den ersten fünf Saisonspielen in der 2. Fußball-Bundesliga nur vier Punkte geholt.

Auf die Frage, ob Titz auch beim nächsten Heimspiel gegen den VfL Bochum noch Trainer sei, sagte Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt zwar: „Das ist der Plan.“ Ansonsten ging der ehemalige HSV-Vorstand in einem Sky-Interview aber auch auf Distanz zu Titz. „Man spürt so ein bisschen, dass viele Fragezeichen da sind. Und dass es jetzt wichtig ist, dass wir alle möglichst schnell wieder in eine Richtung laufen.“ Zwischen Boldt und Titz war es im Sommer immer wieder zu Dissonanzen bei der Kaderplanung gekommen.

Den hochverdienten Siegtreffer für die starken Nürnberger erzielte Topstürmer Mohamed Ali Zoma in der 65. Minute. Der „Club“ war griffiger und energischer, das fünfte Saisontor von Zoma war der beste Beweis vor 41.202 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion.

Justvans 1:0 kontert Gindorf vom Punkt

Das Spiel ging rasant los. Hannover patzte zweimal im Aufbau - und Julian Justvan traf schon in der 5. Minute zum 1:0. Die Nürnberger Profis hielten beim Jubel das Trikot ihres Kollegen Ioannis Masouras in die Höhe. Nach Vereinsangaben fehlte der wegen „Unwohlseins“ in der Nacht vor dem Spiel.

Hannover schlug sofort zurück. Eine Flanke von Marcel Hartel bekam FCN-Profi Javier Fernández an den ausgestreckten Arm. Lars Gindorf (8.) traf per Handelfmeter vom Punkt zum 1:1. 

Nach dem turbulenten Beginn hatten beide Teams weiter gute Aktionen. Mehr Abschlüsse verzeichnete der „Club“ durch Stürmer Piet Scobel (15./36.) und Justvan (35.). Auf der Gegenseite touchierte Hartels Schuss die Latte (20.).

Nürnberger Druck nach der Pause

Nach der Pause erhöhten aber nur die Gastgeber Tempo und Entschlossenheit. Es gab eine Vielzahl an gefährlichen Abschlüssen für Nürnberg - und die Belohnung durch Zoma. In der Nachspielzeit hatte der Japaner Hayate Matsuda noch die große Chance zum 2:2 für Hannover (90.+4).

„Die Mannschaft hat nach dem 0:1 schnell eine gute Reaktion gezeigt. Aber wir sind hier auf eine Mannschaft getroffen, die insgesamt stärker war“, sagte Titz.

Einfach nicht zu stoppen: Nürnbergs Matchwinner Mohamed Ali Zoma (l). Daniel Karmann/dpa

Einfach nicht zu stoppen: Nürnbergs Matchwinner Mohamed Ali Zoma (l). Daniel Karmann/dpa

© Daniel Karmann/dpa

Besonderer Torjubel: Nach dem 1:0 halten Nürnbergs Profis das Trikot des fehlenden Kollegen Ioannis Masouras in die Höhe. Daniel Karmann/dpa

Besonderer Torjubel: Nach dem 1:0 halten Nürnbergs Profis das Trikot des fehlenden Kollegen Ioannis Masouras in die Höhe. Daniel Karmann/dpa

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