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Tigermücke im Anflug: Wie man Brutstätten unschädlich macht

Zur neuen Gartensaison sollte der Blick geschärft sein für mögliche Brutstätten der Asiatischen Tigermücke. Hessens Gesundheitsministerium gibt Tipps im Kampf gegen die Plagegeister.

21.04.2026

Das Ministerium ruft dazu auf, mögliche Funde einer Tigermücke zu melden. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa

Das Ministerium ruft dazu auf, mögliche Funde einer Tigermücke zu melden. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Im Kampf gegen eine Ausbreitung der Tigermücke in Hessen können laut einem Appell des Gesundheitsministeriums alle mitmachen. Es sei aktuell die richtige Zeit, um das eigene Grundstück zu kontrollieren und mögliche Brutstätten abzudecken, teilte Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) mit. „So kann das Schlüpfen von Tigermückenlarven am wirksamsten unterbunden werden.“

Mit Blick auf die neue Gartensaison rät das Ministerium unter anderem dazu, alle Gegenstände, in denen sich bei Regen kleine Wasseransammlungen bilden können, umzudrehen oder zu entfernen. Regenrinnen sollten mehrmals im Jahr von Laub befreit werden, damit sich kein Wasser ansammeln kann.

Funde bitte melden!

Die schwarz-weiß gestreifte Stechmücke, die ursprünglich aus Südostasien stammt, kann verschiedene Viruserkrankungen wie Dengue- oder West-Nil-Fieber übertragen. Eine entsprechende Übertragung wurde laut Ministerium bislang in Deutschland noch nicht nachgewiesen.

Die Ministerin rief dazu auf, mögliche Funde einer Tigermücke zu melden. „Schicken Sie bitte eines oder mehrere aussagekräftige Fotos per E-Mail an klima@hlfgp.hessen.de.“ Wichtig sei neben der Ortsangabe auch die Übermittlung des Straßennamens. „Jede Meldung ist wichtig, besonders aus den Regionen, wo die Tigermücke bisher noch nicht gesichtet wurde.“

Wo sich in Hessen Populationen etabliert haben 

In Hessen sind insgesamt 14 Stadt- und Landkreise von der Asiatischen Tigermücke betroffen. Etablierte Populationen finden sich nachweislich in den Landkreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Wiesbaden, Main-Taunus-Kreis, Frankfurt am Main, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis und in Hanau. Vereinzelte Funde gab es bisher im Odenwaldkreis, im Kreis Darmstadt, dem Landkreis Offenbach, im Rheingau-Taunus-Kreis und im Wetteraukreis.