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Thüringer SPD-Chef Maier zollt Bärbel Bas Respekt

Bärbel Bas gibt ihre Ämter auf – Thüringens SPD-Chef Georg Maier zollt ihr für die Entscheidung Respekt. Welche Aspekte ihrer Politik er schätzte und was er zu ihrem Entschluss sagt.

12.10.2026

Thüringens Innenminister und SPD-Chef Georg Maier lobt die entschlossene Politik seiner Parteikollegin Bärbel Bas. (Archivbild) Jacob Schröter/dpa

Thüringens Innenminister und SPD-Chef Georg Maier lobt die entschlossene Politik seiner Parteikollegin Bärbel Bas. (Archivbild) Jacob Schröter/dpa

© Jacob Schröter/dpa

Thüringens SPD-Chef Georg Maier hat seiner Parteikollegin Bärbel Bas Respekt für ihre Entscheidung gezollt, sich von ihren Ämtern zurückzuziehen. „Nach dem schweren persönlichen Verlust, den sie erlitten hat, ist es richtig und wichtig, dass sie sich die Zeit nimmt, die sie für ihre Trauer und ihre persönliche Erholung braucht“, sagte Maier laut Mitteilung der SPD. 

Schweitzer soll Nachfolger werden

Zuvor hatte Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und als SPD-Vorsitzende erklärt. „Da ich momentan nicht die Kraft aufbringen kann, kurzfristig meine Regierungs- und Parteiarbeit vollumfänglich auszuüben, habe ich mich entschieden, beide Ämter aufzugeben“, teilte die 58-Jährige mit. Nachfolger an der Spitze des Arbeitsministeriums soll der ehemalige SPD-Ministerpräsident Alexander Schweitzer aus Rheinland-Pfalz werden.

Maier betonte, Bas habe entschlossene Politik gemacht und Verantwortung übernommen. Dafür gebühre ihr Anerkennung. „Die Festschreibung des Rentenniveaus, die Reform des Bürgergeldes und die aktuell diskutierte Rentenreform stehen beispielhaft für ihren Anspruch, konkrete Antworten auf die sozialen Fragen unserer Zeit zu geben und notwendige Entscheidungen nicht aufzuschieben“, sagte Maier. Sie habe auch schwierige Debatten nicht gescheut und Verantwortung übernommen, auch wenn Entscheidungen politisch anspruchsvoll gewesen seien.