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Telekom-Warnstreik trifft Hessen - Demo in Frankfurt

Weniger Service, mehr Wartezeit: In Hessen legen Telekom-Beschäftigte die Arbeit nieder. Was Verdi fordert und wie sich das für Verbraucher auswirkt.

18.05.2026

Telekom-Kunden müssen mit Einschränkungen rechnen. (Symbolbild)picture alliance/dpa

Telekom-Kunden müssen mit Einschränkungen rechnen. (Symbolbild)picture alliance/dpa

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Von der Ausweitung bundesweiter Warnstreiks im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom ist auch Hessen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft an diesem Dienstag zu Arbeitsniederlegungen auf. Den Angaben zufolge wird es eine zentrale Kundgebung in Frankfurt geben, zu der auch 700 Streikende aus Rheinland-Pfalz und Saarland erwartet werden. Es soll auch einen Demozug durch die Innenstadt geben.

Von den Warnstreiks betroffen sind den Angaben zufolge mehrere Bereiche des Telekom-Konzerns. Aufgrund der Arbeitsniederlegungen könne es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice, Verzögerungen beim Glasfaserausbau sowie zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen. Die Notdienste seien sichergestellt.

Verdi fordert unter anderem eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro jährlich. Die vierte Verhandlungsrunde soll in der kommenden Woche (26./27. Mai 2026) stattfinden.

Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Telekom auf. (Symbolbild)Hannes P Albert/dpa

Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Telekom auf. (Symbolbild)Hannes P Albert/dpa

© Hannes P Albert/dpa