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Tchibo steigert Umsatz, aber Betriebsgewinn sinkt

Tchibo steigert seinen Umsatz um rund 360 Millionen Euro, macht aber operativ weniger Gewinn. Was hinter dem Rückgang steckt und welche Rolle das Kaffeegeschäft spielt.

27.08.2026

Tchibo verkauft erneut mehr Kaffee und Gebrauchswaren. (Archivbild) Daniel Bockwoldt/dpa

Tchibo verkauft erneut mehr Kaffee und Gebrauchswaren. (Archivbild) Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Der Hamburger Konsumgüterkonzern Tchibo hat im vergangenen bei steigenden Umsätzen operativ weniger verdient. Insgesamt habe das Unternehmen mit rund 3,72 Milliarden Euro zwar etwa 360 Millionen Euro mehr umgesetzt als im Vorjahr, teilte die Tchibo-Holding Maxingvest mit. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern sei aber wegen Kaffeesteuereffekten um fünf Millionen Euro auf 162 Millionen Euro gesunken. Angaben zum Netto-Gewinn wurden nicht gemacht.

Wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums sei das Kaffeegeschäft gewesen. Das Gebrauchsartikelgeschäft habe dagegen nur leicht zugelegt. Für das laufende Jahr rechnet Tchibo mit einem moderaten Wachstum bei einem gleichzeitig weiter sinkenden Gewinn vor Zinsen und Steuern. Grund hierfür seien allgemeine Kostensteigerungen und teils weiter steigende Einstandspreise, die nicht vollständig kompensiert werden könnten. 

Das 1949 gegründete Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge weltweit knapp 10.700 Menschen, fast 6.700 davon in Deutschland. Im Inland betreibt Tchibo rund 520 Filialen. Weitere 340 mit einer Kaffeebar gebe es in Österreich, Polen, der Schweiz, in der Slowakei, Tschechien, der Türkei und Ungarn.