Südafrikas Tor-Held Mokoena: Tränen für toten Großvater
Gänsehaut-Moment bei der Hymne: Südafrikas Teboho Mokoena denkt an den verstorbenen Großvater. Warum sein Traum jetzt trotzdem zu Ende sein könnte.
Teboho Mokoena jubelt nach seinem verwandelten Elfmeter.Erik S. Lesser/FR53108 AP/AP/dpa
© Erik S. Lesser/FR53108 AP/AP/dpa
Mit seinen Tränen bei der Nationalhymne sorgte Teboho Mokoena schon vor dem Anpfiff für einen bewegenden Moment. Nach seinem verwandelten Handelfmeter zum 1:1 gegen Tschechien, sprach Südafrikas WM-Held über seine Emotionen.
„Ich war völlig überwältigt, ich dachte an meinen verstorbenen Großvater“, sagte der Mittelfeldspieler. Sein erfolgreicher Strafstoß in der 83. Minute hielt den Gastgeber von 2010 im Turnier.
Trainer-Kritik für Gelbe Karte
„In diesem Moment habe ich seine Gegenwart gespürt. Ich dachte, wenn er hier wäre, wäre er stolz auf mich. Ich weiß, dass er an mich geglaubt hat, selbst als sonst niemand an mich glaubte“, sagte Mokoena. Bei einer WM zu spielen, sei für ihn ein Kindheitstraum, der wahr werde.
Im entscheidenden dritten Gruppenspiel gegen Südkorea wird der 29-Jährige fehlen. Mokoena sah nach 33 Minuten die Gelbe Karte, es war die zweite im Turnierverlauf, was zu einer Sperre führt. „Man kann sagen, dass es eine dumme Gelbe Karte war“, sagte Trainer Hugo Broos. „In so einem Spiel ist es schwierig, seine Emotionen zu kontrollieren. Wir müssen das auf diesem Level noch lernen.“